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Das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten wurde zum Symbol für des Terrors und des Holocaust, dem mehr als sechs Millionen Menschen zum Opfer fielen. Etwa sechzig Kilometer südwestlich von Krakau begannen die Nationalsozialisten im Juli 1940 bei der Stadt Oswiecim/ Auschwitz mit der Errichtung mehrerer Konzentrationslager und eines Vernichtungslagers. Die Anlage bestand schließlich aus drei Teilen: Auschwitz I, Auschwitz II - Birkenau und Auschwitz III - Monowitz, sowie aus über vierzig Nebenlager. Wie alle Konzentrationslager standen die Lager unter der Leitung von Heinrich Himmlers SS. Zunächst wurden in den Lagern überwiegend Polen ausgebeutet und ermordet, später kamen sowjetische Kriegsgefangene, Sinti und Roma und deportierte Häftlinge hinzu. Die zynische Umschreibung des Programms der Vernichtung der Insassen durch Arbeit prangt als Zitat des deutschnationalen Schriftstellers Lorenz Diefenbach über dem Eingangstor in das Lager des Schreckens: "Arbeit macht frei".
Ab 1942 wurde Auschwitz zum Schauplatz des größten Massenmordes an europäischen Juden in der Geschichte überhaupt. Insgesamt über 1,3 Millionen Menschen wurden nach Auschwitz deportiert - zwei Drittel von ihnen wurden unmittelbar nach ihrer Ankunft in den Gaskammern Birkenaus ermordet. Gegen Ende des Krieges begann die SS mit dem Versuch, Spuren und Dokumente zu vernichten und deportierte die marschfähigen noch lebenden Häftlinge ins Innere des Reiches. Etwa 300 von insgesamt 700 Fluchtversuchen gelangen. Die zurückgebliebenen wurden am 27. Januar 1945 von Soldaten der Roten Armee befreit. |